Ausgangssituation

Der Windenstart ist eine der kritischsten Phasen beim Segelfliegen. Bisher hatte der Windenfahrer nur die subjektive Information zum Startverlauf. Durch zunehmenden Einsatz von Kunststoffseil und leistungsstarken Winden wird die Einschätzbarkeit der Verhältnisse am Flugzeug noch schwieriger. Auch erfahrene Windenfahrer müssen sich bei jedem Flugbetrieb neu an die aktuellen Gegebenheiten herantasten. Diese Versuch- und Irrtum Methode wird mit dem System zur Geschwindigkeitsanzeige verhindert.

die Lösung

das V-Control System

Der Windenfahrer bekommt durch das System immer die IAS des Flugzeuges angezeigt und kann damit den Schleppvorgang perfekt auf die aktuellen Verhältnisse abstimmen. Damit sind wichtige Voraussetzungen für einen sicheren Windenstart gegeben.

Ihr Gewinn, ein Mehr an Sicherheit

Besonders hervorzuheben ist die gewonnene Sicherheit mit dem System: Missverständnisse durch schlechte Kommunikation sind ausgeschlossen und zu langsame Schlepps oder unnütze Seilbelastung im Übergangsbogen gehören der Vergangenheit an. Besonders bei wechselnden Windenfahrern, wenigen Schlepps und mangelnder Schlepperfahrung hilft das System dem Windenfahrer einen optimalen Schlepp zu gewährleisten. Wechselnde Windverhältnisse oder Scherwinde werden so nicht mehr zum Problem für Pilot und Schlepper.

im Detail

Es wurde besonderer Wert auf zuverlässige Funktion und Robustheit bei dennoch großer Kosteneffizienz gelegt.

Vorteile und postive Nebeneffekte

Außerdem wird das Material geschont, was sich besonders in längerer Lebensdauer des Seils zeigt. Das System ist inzwischen schon bei mehr als sieben Vereinen erfolgreich im Einsatz. Für interessierte Vereine besteht die Möglichkeit ein Testsystem kostenlos auszuleihen. Das Testsystem kann mit eigener Batterie arbeiten, so dass der Installationsaufwand minimiert wird.

Bitte zögern Sie nicht, mich bei bei Fragen zur Funktion bzw. dem Wunsch der Teststellung zu kontaktieren.




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Übergang Ausklinken und Nachdrücken
 
Steigflug mit sinkender Längsneigung
Übergang in den Steigflug
Fahrtaufbau

Bei richtigem Nachlassen des Höhenruders kein vorzeitiges Auslösen der autom. Kupplung:

  • kein abruptes Auskuppeln und Schnippen des Seiles
  • erst nachdrücken dann auskuppeln

Von Steigwinkel* hängt maßgeblich Belastung und Mindestgeschwindigkeit ab:

  • Mindestgeschwindigkeit 1,1 bis 1,7 fache der horizontalen Mindestfahrt
  • Belastung 2,5 bis 2,7 fache des Fluggewichtes

* ergibt sich aus Längsneigungs- und Anstellwinkel

Besondere Gefährdung für Strömungsabriss und Riß der Sollbruchstelle deshalb:

  • kein abrupter Übergang!
  • Mindestgeschwindigkeit 1,4 bis 1,6 fache der horizontalen Mindestfahrt
  • je enger der Übergangsbogen, desto größer muß Vmin sein!

Größte Belastung im Übergangsbogen deshalb:

  • Vorsicht mit Windenleistung
  • keine abrupte Beschleunigung; bei zu großer Beschleunigung Riß der Sollbruchstelle möglich

Empfangseinheit mit LCD Display und externer Antenne:

  • LCD Display mit 10 mm Ziffernhöhe
  • kleines leicht zu montierendes Gehäuse
  • Anzeige im Blickwinkel des Windenfahrers optimal montierbar
  • 12 V bis 24 V Spannungsversorgung
  • externer Antenenanschluss
  • ausgezeichnete Ablesbarkeit auch bei direkter Sonneneinstrahlung

Steigflug:

  • Windenfahrer stellt konstante Geschwindigkeit ein
  • Pilot hält Längsneigungswinkel konstant
  • kleine Geschwindigkeitsschwankungen nicht durch Längsneigungswinkeländerungen ausgleichen

Anroll- und Abhebephase:

  • keinesfalls ruckartig Anschleppen
  • Höhenruder neutral oder leicht gedrückt
  • damit wird gefährliches Aufnicken (mit nachfolgendem Strömungsabriss) verhindert
Km/h